In William Kotzwinkles neuestem Buch schickt der amerikanische Autor einen B�ren auf die Reise durch die Welt der Medien und Verlage. Alles beginnt damit, da� ein B�r ein Manuskript im Wald findet. Er begutachtet es und hat an den Zutaten der Story nichts auszusetzen: viel Sex und Angeln. Der B�r nimmt das Manuskript ins Maul, gibt sich den Namen Hal Jam und macht sich auf den Weg zu einem Verleger. Seine Blitzkarriere als Schriftsteller beginnt. Kein Mensch sieht in dem neuen Star Hal Jam einen B�ren -- durch seine unorthodoxe Art sich zu verhalten, sein st�ndiges Brummen und seine seltsame Angewohnheit, sich in den unpassendsten Momenten auf dem Boden zu r�keln, wird der kauzige Autor noch interessanter, die Frauen liegen ihm zu seinen Tatzen. Verleger und Journalisten jubeln: ein neuer Hemingway! Doch f�r einen stehen die Dinge gar nicht gut: Arthur Bramhall, der den Verlust seines Manuskriptes, das eigentlich sein Lebenswerk darstellen sollte, nur leidlich verkraftet und sich in seinem Schmerz in die tiefe Wildnis des Waldes zur�ckzieht. Kotzwinkle wei�, wovon er schreibt, denn der Sch�pfer von E. T. h�lt sich schon lange in den Bestsellerlisten auf. Seine Beobachtungen hat er zusammengefa�t in einer Mischung aus Karikatur und modernem M�rchen. Mit sprachlicher Leichtigkeit und Gott sei Dank ohne die ansonsten so weitverbreitete Bitterkeit bringt Kotzwinkle den Leser zum Lachen. Der b�rige Held Hal Jam erobert mit seiner naiven Unschuld nicht nur in der Story Sympathien, sondern auch beim Leser. --Susanne Solau
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